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1968 lernte ich zwei Kakteenfreunde kennen. Deren bemerkenswerte Pflanzen haben mich fasziniert und ich begann Kakteen zu kaufen. Um sie erfolgreich pflegen zu können, holte ich mir Rat aus den Reihen der Mitglieder der |
Schweizerischen Kakteengesellschaft und durch Literaturstudium.Die ersten vier Jahre lebten die Pflanzen im Sommer in Blumen- kistchen am Balkongeländer und den Winter verbrachten sie im - zu warmen - Keller. |

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Nach dem Bezug einer Terrassenwohnung belegten die Kakteen in eigens dafür gebauten, rollfähigen Kisten einen grösseren Teil der |
Terrasse. Die Ueberwinterung im Keller wurde mittels Beleuchtung durch spezielle "Tageslicht"-Leuchtröhren verbessert |

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Nach kurzer Zeit bezogen die Kakteen ein neu erstelltes Glashaus mit Einfachverglasung. Die Wintertauglichkeit wurde jedes Jahr mittels vielen Metern Noppenfolie erstellt. Damit kein Wind die Folie wegreissen konnte, |
wurde sie an ihren Kanten verklebt und über und über mit Nylonschnüren gesicherrt. Jeden Herbst die Folie zu montieren und jeden Frühling das Ganze zu demontieren, das wurde mir vor zwei Jahren zu lästig. |

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Ein neues Glashaus mit ausgezeichneter Wärmedämmung wurde gebaut. Eine ausgetüftelte Bodenkonstruktion verbessert |
die Wärmebilanz zusätzlich. Das Prinzip ist keine Erfindung von mir, nein, ich habe es den alten Römern abgeschaut. |
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Weil im neuen Glashaus genügend Platz vorhanden ist und ich auch Zeit dafür finde, habe ich nach vielen Jahren wieder mit Aussaaten begonnen. Die Winzlinge über Jahrzehnte wachsen zu sehen, bis sie sieben |
bis zehn Kilo schwer werden und - von den meisten - jedes Jahr mit einer grossen Blütenpracht erfreut zu werden, ist eine grosse Genugtuung und ich möchte die Besucher meiner Homepage daran teilhaben lassen. |
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