
Unter diesem Titel fasse ich zusammen, was ich von der kleinsten Hütte bis zur grossen Fabrik auf dem Markt finde.



Lasergeschnittener Bausatz aus Karton von stangel.pl, eingefärbt mit Pulverfarben.
Ich habe eine Schwäche für "alte Mauern" und möchte deshalb auf meiner neuen Anlage ein mittelalterliches
Schloss oder eine Burg platzieren (keine Ruine). Nach einigem Suchen fand ich zwei intakte Anlagen, welche nicht allzuviel Platz beanspruchen, das Schloss Sargans im St. Galler Rheintal und das Schloss Wildegg Nähe Baden Kanton Aargau. Aus Abfallkarton entstanden die zwei Arbeits-Modelle. Sie dienen der optischen Kontrolle (passen die Bauwerke überhaupt in die Anlage? Welche Wirkung erzielen sie auf das Gesamtbild?) und dann auch dem technischen Aufbau der Gebäude (welche Mauern im Innern sind notwendig, was kann hohl belassen werden? usw.). Suchen Sie also bitte nicht nach Sünden im Finish der Aeusserlichkeiten der Bauwerke, sondern lassen Sie die Bauwerke auf sich einwirken:

Wildegg oben, ca. L90/B50/H65 cm

Sargans oben, ca. L90/B60/H70 cm
Sargans hat das Rennen gemacht und thront nun als Modell über dem ganzen Raum. Das Modell besteht aus einem inneren Stützwerk aus Sperrholz und den eigentlichen Mauern aus einzelnen, aus Gips gegossenen Mauersteinen. Seine Masse betragen LBH: 120 x 70 x 65 cm, Gewicht 26 kg. Der Modellhimmel ist im Moment arg zusammengestückelt:

Der Baubeginn von Schloss Sargans dürfte um 1100 gewesen sein. Urkundlich wird es erstmals 1228 erwähnt. Die Quader aus Tuffstein für die unteren Teile des Turms wurden gleich oberhalb der Baustelle gebrochen. Die Mauern des Turms sind 210 bis 250 cm stark. Der obere Teil wurde aus teilweise verputzten Bruchsteinen errichtet.
Der mächtige Palas:

Im Garten-Restaurant werden an guten Tagen etwa 50 Gäste von vier Serviceangestellten mit Speisen und Getränken bedient:





Hier eine Luftaufnahme jüngeren Datums von Sargans:

Wie würde wohl Schloss Sargans mit den überarbeiteten Dachziegeln von RK aussehen?
Ausgangsmaterial aus lasergeschnittenem Bristolkarton:

ausgeschnitten und geklebt:
mit Farbe nachgearbeitet:

Ein Versuch:
oberes Muster massstäblich verkleinert.
Dabei kann man gleichzeitig erahnen, wieviele Bogen Dachziegel für das ganze Modell angefertigt werden müssen. Aber, es könnte sich lohnen.
8400 Ziegel (mit verschiedenen Lichtquellen aufgenommen)



Nun hat das Schloss rechts eine Zugangsstrasse erhalten. Da der Tunnel nur einspurig ist, müssen die Fahrzeuge mittels Rotlicht schubweise durchgeschleust werden.

Links vom Schloss entstand ein grosser Besucherparkplatz.

Ein Lärchen-Jungwald rechts der Strasse und einige uralte Wettertannen vervollständigen momentan das Bild:


Wieder von ASM, aus Gips, mit Resin-Dächern

Dieser Bausatz für eine kleine Kraftfahrzeug-Werkstätte von ASM besteht ganz aus Resin-Teilen.

Ein Halbrelief, auch von ASM, ebenfalls gipsartige, feine Oberfläche, Dach aus Resin.
Auch dieser Bausatz von ASM besticht durch die reich detaillierte Oberfläche. Uebrigens, das Kästchen links neben dem grossen Tor ist die "zentrale Stromversorgung" der Werkstatt!


Ein sehr gefälliger Bausatz einer alten Scheune von ASM Manufaktur. Die vier Seitenteile aus Gips oder einem ähnlichen Produkt weisen eine hervorragend detaillierte Oberfläche auf. Die Dachplatten wecken den Eindruck eines makellosen, neuen Dachs, sodass ich mich entschloss, anstelle einer vergammelten, baufälligen eine wohl alte, aber ständig gut unterhaltene Scheune daraus entstehen zu lassen. Die Dachrinnen und die Firstziegel lieferte RK-Scale Models.
Als kleine Fingerübung setzte ich die präzis geschnittenen Teile dieser Baracke von Zapf Modell zusammen. Um eine verputzte Fassade darzustellen, habe ich fein gesiebten Sand aus Vulkangestein in Nitrofarbe gemischt. Das Resultat überzeugt - nicht befriedigend verlief das Reinigungsprozedere des Pinsels!

Nach einer Skizze und diversen undeutlichen Fotos aus der Buchreihe über die Erforschung der Geschichte der Schweizer Bauernhäuser entstand aus Karton und Holz das nachstehende Modellhaus:


Hier die Seite aus dem Buch über die Erforschung der Schweizer Bauernhäuser:

Die Station Surava wurde vom Vorbesitzer für seine Spur Eins gekauft und nach dem Erkennen des Massstabs-Irrtums an mich weiterverkauft. An dieser Stelle möchte ich dem unbekannten Erbauer des Modells für diese saubere Arbeit gratulieren !



Unter diesem Dach wird später das Schnittholzlager einer Sägerei vor den Einflüssen des Wetters geschützt. Für die dunklen Wintertage und abends ist die Halle beleuchtet. Erbauer ist Herbert Löhmer, Solingen.


Zwei Bausätze von Trafohäuschen, wie man sie in allen Landschaften braucht. Hersteller ist Lütke.

Diese verwahrlost wirkenden Hütten passen nicht in jede Landschaft, aber am richtigen Ort eingesetzt... Sie sind von JV Models John Rendall

Diese Schuppen sind aus Holz gefertigt (Bausatz) und ebenfalls von JV Models John Rendall

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Dieses Fertigmodell einer Tankstelle stammt von Walthers Milwaukee. Die Fahrzeuge gehören nicht zum Lieferumfang, ebensowenig wie die Hebebühne, welche von TrueScale Miniatures kommt. Von letzterem Lieferant bekommmt man eine exzellente, vollständige Werkstattausrüstung.

Diese Baucontainer sind ein Bausatz aus gelasertem Holz von Zapf Modelle.

Von Menta-Modellbau sind die Silikonformen, mit welchen aus Gips Bausteine gegossen werden können. Aus diesem Rohmaterial ist aus Lust am Versuch - immer schön der Nase nach - diese Wehrkirche entstanden.
Aus demselben Rohmateriall entstand auch dieser Tunneleingang:

Von Jim Barrett stammt der Bausatz für diese Fabrik. Es sind elf Fassadenteile in drei leicht voneinander abweichenden Ausführungen. Diese Teile lassen sich zu ganz verschiedenen Grundrissen zusammenstellen. Das bei allen Gestaltungsversuchen fehlende zwölfte Teil ersetzte ich kurzerhand durch einen braun eingefärbten Karton. Die Fassadenteile bekamen den allseits bekannten hellen Fugenanstrich (nachher Wegputzen der Farbe von den Steinflächen, so dass nur die Farbe in den Fugen übrigbleibt). Anschliessend kolorieren der Steine mit zehn verschiedenen Rot-, Braun-, Gelb- und Grüntönen. Wegen des besseren Aussehens empfiehlt sich, für beide Etagen Fussböden einzuziehen.

Von Wabu kommt der Güterschuppen von Gurtnellen, d.h. die meisten Baumaterialien, allem voran die hervorragend gemachten Bretterwände aus gelasertem Holz. Selbst beschaffen muss man den Gebäudesockel mit den Verladerampen.

Die Ausstattungsdetails kommen von:
filigraner und knifflig herzustellender Papierkorb von Lütke
Transportwägelchen aus Metallguss und Draht von M. Feigenwinter Schmalspurmodelle
Figur von Preiser
Bahnsteig-Karren Metall-Handarbeitsmodell von Sigmet
Kompressor Metallguss, Draht und Kunsststoffteilen von M. Feigenwinter Schmalspurmodelle
Betonmischer Metall von NZG
Hand-Hubstapler Metallbausatz von M. Feigenwinter Schmalspurmodelle
Milchanhänger von HO-Werbetruck Weihenstephan
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